Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Ich bin Ulrike und unterstütze Menschen in stressigen Situationen, Spannung abzubauen und mit neuer Energie und Lebensfreude wieder durchzustarten. Mit Herz, Humor und Leichtigkeit.

Heute bin ich mal neugierig: wann hast Du zuletzt getanzt? Und was verstehst Du überhaupt unter dem Begriff?

Tanzen ist meine Leidenschaft!

Wenn Du mich fragst, ich tanze jeden Tag und wenn es nur ein paar Minuten zu Klängen aus dem Radio sind. Tanzen ist meine Leidenschaft!

Ich tanze seit meinem 4. Lebensjahr. Angefangen habe ich in einer Kindertanzgruppe mit Bühnentanz, Ballett, später kamen Stepptanz und Flamenco dazu. Dabei war es immer wichtig, auf den Rhythmus zu achten, „nicht aus der Reihe“ zu tanzen und sich der Gruppe anzupassen. Es ging um Leistung und Disziplin. Anpassen und nicht auffallen.

Tanz ist und kann aber noch viel mehr…

Was Tanz noch alles vermag, habe ich vor 5 Jahren in einer psychosomatischen Reha erfahren. Dort kam ich zum ersten Mal in Kontakt mit dem Begriff „Tanztherapie“, das klang sehr klinisch und sperrig. Aber als ich mich darauf einließ, war ich begeistert! Hier gab es keine Vorgaben, kein Richtig und kein Falsch, jede von uns Mädels war mit sich beschäftigt. Ich kam zum ersten Mal in engeren Kontakt mit meinem Körper, lernte seine Sprache verstehen und Dinge zu spüren, die ich mit dem Kopf nicht verstehen konnte.
Wenn Du mehr dazu lesen möchtest, dann gerne hier in meinem Blogbeitrag „Was mir tanzen bedeutet“

Back to the roots…

Tanzen ist so viel mehr als das Erlernen von Tanzschritten! Der Tanz ist eine der ältesten Formen des menschlichen Ausdrucks. Für die Naturvölker umfasste der Tanz das gesamte Leben, integrierte soziales und religiöses Miteinander. Geburt, Tod, Hochzeit, Krieg, Ernte, Jagd, Geisteraustreibung, Bitte um Regen, Sonne oder Fruchtbarkeit; immer wurde hierbei getanzt. Leider ist diese Ur-Form des Tanzens in unserer Gesellschaft immer mehr in Vergessenheit geraten.

Also Zeit, mal „back to the roots“, zurück zu den Wurzeln zu gehen! Bei Bewegung zur Musik den eigenen Körper neu entdecken, ihn besser verstehen lernen, Gefühlen und Emotionen Raum zu geben, die man mit Worten nicht so gut beschreiben kann.
Mal Dampf ablassen, Wut und Ärger in den Boden stampfen, vor Freude an die Decke schweben…

Tanzen ohne Wertung, ohne Bewertung, ohne Leistungsdruck: „Dance like nobody is watching“.

Noch eine Ausbildung 🙂

Da ich mehr über die Wirkungsweise der Tanztherapie erfahren wollte, habe ich mich zur Leiterin für therapeutischen Tanz bei der Deutschen Gesellschaft für Tanztherapie weitergebildet und meine Ausbildung im Oktober 2020 erfolgreich abgeschlossen.

Und nun freue ich mich, meine ersten Workshops und Kurse in Erlangen zu geben! Endlich ist es wieder möglich, sich in kleinen Gruppen zu treffen, sich gemeinsam zu bewegen und somit auch in sich etwas zu bewegen, ein Gemeinschaftsgefühl zu empfinden, gemeinsam zu lachen, Spaß zu haben!

5 Gründe, mehr zu tanzen

Das ist schon einer der 5 Gründe, warum wir mehr tanzen sollten:

1. Tanzen macht Freude
2. Tanzen stärkt Dein Selbstbewusstsein
3. Tanzen reduziert Stress
4. Tanzen fördert Dein Wohlbefinden
5. Tanzen stärkt Deine Widerstandskraft und kann noch vieles mehr.

Auf diese 5 Punkte möchte ich jetzt noch etwas detaillierter eingehen.

1. Tanzen macht Freude

Dazu ist nicht so viel zu sagen, egal, ob alleine, zu zweit oder in einer Gruppe: man lässt sich von der Musik „mitnehmen“, führen und verführen und taucht plötzlich ein in eine ganz andere Welt. Eine heile Welt, wo nur der Moment zählt, wo Zeit ein anderes Tempo und einen anderen Wert bekommt. Der Augenblick zählt. Und wenn man dann in andere Gesichter sieht, sich zulächelt, sich bewegt, allein oder in Kontakt geht mit jemandem, scheint alles leicht zu sein, die Probleme, Ängste, Sorgen sind wie „weggeblasen“.

2. Tanzen stärkt Dein Selbstbewusstsein

Auch das stimmt. Zuerst einmal: tanzen ist sich bewegen. Zu Musik geht das natürlich am besten. Und da der Tanz, um den es mir hier geht, völlig frei von Vorgaben und Bewertungen ist, kannst Du ganz selbstbewusst behaupten: Ja, ich kann tanzen und ich habe Freude dabei!
Und Du kannst in einer geschützten Atmosphäre einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, aufrecht und selbstbewusst durch den Raum und somit auch durch Dein Leben zu schreiten, zu hüpfen, zu tanzen. „Like nobody is watching“. Wie es sich anfühlt, sich nicht mehr zu verstecken, nicht mehr Schultern und Kopf einzuziehen, sondern hoch erhobenen Hauptes durch sein Leben zu gehen. Und wenn sich das gut anfühlt, Du Dich bestärkt fühlst, kannst Du das immer wieder „üben“ und somit Deine Lebensqualität verbessern!

3. Tanzen reduziert Stress

In der Bewegung den Tag „abschütteln“, leichter und freier werden, im Körper und im Kopf und in der Konzentration auf das Tun, auf das Tanzen zu Musik im Hier und Jetzt ankommen, alles was um sich herum vergessen und auch keine Gedanken auf das „Danach“ verschwenden. Mit der Musik, mit dem Raum verschmelzen, eins werden. Ärger und Sorgen in den Boden abgeben, leicht werden, schweben…

4. Tanzen fördert Dein Wohlbefinden

Das setzt nahtlos an Grund Nr. 3 an. Und auch hier wirst Du merken, dass das Tanzen irgendwann zu einem Ritual wird, zu einer Routine, die Du ganz fest in Deinen Alltag integrierst, wofür Du Dir Zeit nehmen willst, da Du merkst, wie gut Dir das tut. Wohlfühlzeit, Zeit für Dich ganz alleine zum Abschalten und Auftanken.

5. Tanzen stärkt Deine Widerstandskraft

Da Tanzen noch viel mehr ist, als das Bewegen zu Musik, kannst Du in der Bewegung in engeren Kontakt zu Deinem Körper kommen, kannst spielerisch Verhaltensmuster und Glaubenssätze auf den Prüfstand stellen, hinterfragen, durch Deinen Körper Dinge begreifen lernen, die Du im Kopf nicht verstehen kannst.
Ein Beispiel: Du willst es im Alltag immer allen anderen Recht machen und hast das Gefühl, dass alle an Dir zerren und ziehen und Du Dich und Deine Bedürfnisse dabei verlierst? Dann lerne, Dich abzugrenzen, Stopp zu sagen. Eine wunderbare Paarübung, die Du in geschütztem Rahmen da einmal ausprobieren kannst. Wie nah lasse ich andere an mich heran? Bis zu meiner Nasenspitze etwa? Und wie geht es mir damit, wie fühle ich mich? Unwohl? Dann lerne, Stopp zu sagen, lass andere nur soweit an Dich heran kommen, wie es Dir gut tut, stoppe sie/ihn rechtzeitig. Und welch Wunder, wenn das auch wirklich funktioniert! Sprich aus, was Du brauchst, sprich über Deine Bedürfnisse! Und glaube mir: was im Tanzsaal funktioniert, kannst Du auch mit in Deinen Alltag nehmen und üben.

Hast Du Lust, das einmal auszuprobieren? Wenn Du im Erlanger Umland wohnst, komm gerne mit dazu!

Anmelden kannst Du Dich einfach per E-Mail

Ich freue mich auf Dich! Komm, wir gehen tanzen!


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