Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Ich bin Ulrike und unterstütze Frauen in stressigen Situationen, Spannung abzubauen und mit neuer Energie und Lebensfreude wieder durchzustarten.

Heute geht es mir ums Thema Achtsamkeit.

Von Achtsamkeit spricht heute fast jeder, Mindfulness heißt sie auf Englisch. Aber was ist Achtsamkeit nun wirklich? Was verbirgt sich hinter diesem – wie ich finde – recht sperrigem Wort?

Mir gefällt diese einfache Definition ganz gut:
Achtsamkeit heißt wahrzunehmen, ohne zu bewerten.

So einfach die Theorie. Wie sieht es mit der Umsetzung aus? Eigentlich werten wir ja ständig, wir bewerten, können wir das so einfach abstellen?
Nein und das ist auch nicht nötig. Aber wir können uns im bewussten Wahrnehmen im Hier und Jetzt üben.

Gleich früh am Morgen

Wie startest Du in Deinen Tag? Nimmst Du Dir auch unter der Woche Zeit zum Frühstücken?

Man möchte fast glauben, die meisten von uns haben Angst, etwas zu verpassen; während sie ins Brötchen beißen, ist die andere Hand mit dem Smartphone beschäftigt oder der Fernseher läuft oder es wird schnell ein Blick in die Zeitung geworfen.

Erkennst Du Dich da auch wieder? Vielleicht frühstückst Du ja auch gar nicht, oder vielleicht sogar im Stehen… Wenn es ein Frühstück gab, kannst Du Dich dann am Abend noch daran erinnern, was Du am Morgen gefrühstückt hast?

Das Leben im jetzigen Moment, das Innehalten, das Genießen einer duftenden Tasse frischen Kaffees oder Tees am Morgen (und ich meine jeden Morgen, nicht nur am Wochenende oder im Urlaub) scheint mir in unserer schnelllebigen Zeit immer mehr in Vergessenheit zu geraten.
Es ist die Zeit, die fehlt, wirst Du einwenden. Nein, es ist die Bedeutung, die Du einem Frühstück in Ruhe beimisst, würde ich erwidern. Zeit ist für jeden im gleichen Maße vorhanden und jeder von uns setzt seine Prioritäten selbst.

Rituale

Ein schönes Ritual ist es z.B., am Morgen zu meditieren.
Möchtest Du damit beginnen? Dann hole Dir doch meine Meditation “Mit allen Sinnen entspannen” und lege den Grundstein für mehr Gelassenheit in Deinem Alltag! Zusätzlich bekommst Du immer mal wieder Tipps, wie Du mit mehr Energie und Lebensfreude Deinen Alltag meisterst.

Mit einem Klick aufs Bild kannst Du Dich anmelden.

Newsletter und Meditation

Lass uns eine kleine Achtsamkeits-Übung machen

Besorge Dir zu Deiner Tasse Kaffee oder Tee am Morgen Dein Lieblingsgebäck, ein Körnerbrötchen, eine Scheibe Rosinenbrot, ein Croissant, am besten pur.
Und nun nimm ein Stück davon in die Hand.

Wie fühlt es sich an? Ist die Oberfläche glatt oder rauh, vielleicht mit Körnern bestückt? Ist sie trocken oder feucht?

Betrachte es, wie sieht es aus? Welche Details kannst Du erkennen? Welche Form hat es?

Rieche daran, welchen Duft kannst Du wahrnehmen? Riecht es süß? Vielleicht nach Vanille? Zimt? Oder kräftig? Vielleicht nach Sauerteig? Was kannst Du wahrnehmen?

Drücke das Teil leicht zusammen und halte es dabei an Dein Ohr. Was hörst Du?

Nun stecke es in den Mund. Aber bevor Du gleich loskaust, befühle es doch erst mal mit Deiner Zunge. Wie fühlt es sich an? Lutsche daran – was schmeckst Du? Und nun fange langsam an zu kauen und beobachte mal, wie sich Geschmack und Konsistenz verändern, bevor Du es genüsslich hinunterschluckst.

Hast Du es geschafft, Dich nur auf Dein Gebäckstück zu konzentrieren? Hast Du dabei etwas vermisst oder war die Erfahrung neu und positiv für Dich?

Unsere 5 Sinne – hast Du sie erkannt?

Ich möchte Dich mit dieser Übung sensibilisieren, Deine 5 Sinne mal wieder wahrzunehmen und eines nach dem anderen zu tun, das dann aber voll und ganz und nicht nur halbherzig.

Und Du darfst diese Übung so oft wiederholen, wie Du möchtest, denn Du weißt ja: Übung macht den Meister 🙂


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