Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Ich bin Ulrike und unterstütze Menschen in stressigen Situationen, Spannung abzubauen und mit neuer Energie und Lebensfreude wieder durchzustarten. Mit Herz, Humor und Leichtigkeit.

Homeoffice und kein Ende…

Gehörst Du auch zu denen, die bereits seit einer gefühlten Ewigkeit von zu Hause aus arbeiten?

Viele propagieren inzwischen das Homeoffice als super Idee von morgen. Jeder kann arbeiten, wann und von wo aus er möchte. Es gibt keine Hektik morgens, keinen Stau, keine überfüllten Verkehrsmittel, keine lauten Großraumbüros und natürlich auch keinen Stress, sich durch den Feierabendverkehr wieder nach Hause zu quälen. Umwelt- und zeitschonend ist dieses Modell allemal.

Aber es birgt andere Gefahrenquellen. Für unseren Organismus.

Wenn wir nicht mehr das Haus verlassen müssen, um ins Büro zu fahren, brauchen wir uns natürlich auch nicht fürs Büro herzurichten, sparen Zeit im Bad und könnten eigentlich den ganzen Tag im Schlafanzug vorm PC sitzen oder uns gleich auf die Couch lümmeln. Zwischendurch was essen, in die Tastatur bröseln und so ziemlich alles auf wenigen Quadratmetern erledigen.

Was vielen für ein paar Tage sicher wie eine Wohltat erschienen ist, nervt inzwischen nur noch. Auch das ist eine Form von Stress. Es fehlt die klare Abgrenzung zwischen Beruf und Freizeit. Uns fehlen die sozialen Kontakte, der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen. Wir laufen Gefahr, zu viele Videokonfernzen “zu konsumieren” und das Gefühl zu verlieren, wann denn nun mal Feierabend ist. Das Telefonat ist doch schnell erledigt, diese E-Mail noch rasch versendet, wir sparen ja den Rückweg nach Hause, sind ja schon vor Ort. Was fehlt, ist das oft zitierte Klappen der Bürotür, die nach Büroschluss hinter einem ins Schloss fällt und die Arbeit dort lässt, wo sie hingehört – auf den Büroschreibtisch!

Die wenigsten haben ein eigenes Haus und können dort eine klare Grenze zwischen Arbeit und Wohnen ziehen und selbst, wenn es ein Arbeitszimmer gibt, teilt man sich das vielleicht mit dem Partner oder der Partnerin oder die Kinder springen um einen herum aus Freude, dass immer alle verfügbar sind.

Also Homeoffice – ein ewiger Teufelskreis?

Nein, denn den können wir durchbrechen.
Wie?
Mit dem eigenen Willen, unserem Tag selbst Struktur zu geben. Denn am Ende haben wir es ja selbst in der Hand, wie wir unseren Tagesablauf gestalten, egal, ob im Büro oder daheim. Wir entscheiden, niemand anderes!

Wie kann das funktionieren?

Mit einem strukturierten Tagesplan. Hier gebe ich Dir mal ein Beispiel:

  • starte in den Tag mit einem schönen Morgenritual (Atemübungen, Meditation…)
  • genieße die Zeit im Bad, lächle Dir im Spiegel mal zu, anstatt Deine Falten zu zählen
  • zieh Dich auch für daheim ordentlich an, mach Dir die Haare, so, als würdest Du ins Büro gehen
  • frühstücke in Ruhe, nutze die gesparte Fahrzeit hierfür
  • lege feste Arbeitszeiten fest
  • kommuniziere diese Arbeitszeiten an alle Familienmitglieder im Haushalt
  • mach eine Prioritätenliste: was ist heute dringend, was kann delegiert oder verschoben werden?
  • stehe jede Stunde mindestens 1-2 Minuten auf, geh aus dem Zimmer, bewege Dich
  • lege Dir eine Zeit für die Mittagspause fest und halte diese auch ein (geh am besten raus in die Natur, mach einen kleinen Spaziergang)
  • lege eine Freizeitaktivität nach Feierabend fest
  • mach auch nach dem Abendessen noch mal einen kleinen Spaziergang, entspanne Dich, lass die Arbeit von Dir abfallen
  • mach die letzte Viertel- oder halbe Stunde vor dem Schlafengehen zur Ich-Zeit (meditiere, notiere Dir in einem Tagebuch 3 schöne Dinge, die am Tag passiert sind) und sorge somit für einen guten Schlaf

Klingt machbar, oder? Und vieles ist auch umsetzbar, solltest Du gar nicht im Homeoffice arbeiten!

Was Du zusätzlich tun kannst:
  • nimm zum Telefonieren ein Headset und stehe auf, laufe durch die Wohnung
  • falls du keinen ergonomischen Arbeitsplatz daheim hast, besorge Dir einen Sitzball, das schont den Rücken und Du bleibst gleichzeitig in Bewegung
  • pflege weiterhin Deine sozialen Kontakte! Tausche Dich mit Freunden und Bekannten aus, verabrede Dich zu einem kleinen Spaziergang an frischer Luft oder, wenn die Entfernung zu groß ist, zu einem virtuellen Tee oder Kaffee. Du bist mit Deinen Problemen und Sorgen nicht alleine und reden hilft, verbindet, reinigt.
  • mach immer mal zwischendrin in Deiner Pause ein paar Entspannungsübungen! Mit einem Klick auf den Link kannst Du Dir eine Liste meiner Lieblingsübungen herunterladen. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Ich hoffe, ich konnte Dir mit diesem Artikel ein paar Anregungen geben, wie Du trotz dieser besonderen Zeit gut durch Deinen Tag kommst. Denn wenn Du nur darauf wartest, dass sich die Zeiten irgendwann einmal wieder ändern, vergeudest Du wertvolle Lebenszeit. Schau immer, was Du an einer Situation, die Dich stört, verändern kannst und dann tue dies jetzt. Denn Veränderung kann nur im Hier und Jetzt geschehen!

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