Herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Ich bin Ulrike und unterstütze Menschen in stressigen Situationen, Spannung abzubauen und mit neuer Energie und Lebensfreude wieder durchzustarten. Mit Herz, Humor und Leichtigkeit.

Der Mensch – ein schöpferisches Wesen

Wir Menschen sind sehr komplexe Wesen. Wir sind in der Lage, zu denken, zu fühlen und somit unser Leben zu prägen, zu gestalten und unsere Welt zu formen.

Von Geburt an sind wir mit unseren 5 Sinnen ausgestattet, wir sehen, hören, fühlen, riechen, schmecken. Diese Sinne sind unsere Grundausstattung, die uns den Kontakt mit unserer Umwelt ermöglichen, die uns wahrnehmen, aber auch entsprechend reagieren lassen.

Sinneseindrücke wahrnehmen, aufnehmen, aber auch wieder ausdrücken, das ist es, was uns Menschen einzigartig macht.

Alle Erfahrungen, die wir im Laufe unseres Lebens machen, alle Informationen, die wir über uns und unsere Umwelt aufnehmen, sammeln sich in unserem Körpergedächtnis, werden dort abgespeichert, festgehalten und bewertet. Auch wenn diese Erfahrungen lange zurück reichen, bis in unsere Kindheit, zum Beispiel, und wir uns gar nicht mehr sprachlich oder bildlich an bestimmte Situationen erinnern können, so sind sie im Rahmen der Körperarbeit doch wieder aufrufbar.

Was ist Körperarbeit?

Körperarbeit ist an sich ein komplexer Begriff. Es gibt sie in unterschiedlichen Formen. Als aktive Körperarbeit zum Beispiel in der Physiotherapie, beim Laufen, in der energetischen Arbeit im Yoga, Qi Gong und Tai Chi und als Konzept der Wahrnehmung in der integrativen Tanztherapie. Als passive Körperarbeit zählen auch Massagen dazu.

Körperarbeit trägt also sowohl zu unserem körperlichen, als auch zu unserem seelischen Wohlbefinden bei. In der Bewegung können sich die Muskeln lockern und regenerieren, der Muskeltonus kann sich normalisieren, Gifte können schneller aus dem Körper ausgeleitet werden.

Die aktive Körperarbeit, oder auch englisch Bodywork genannt, trägt aber auch in entscheidendem Maße zu unserem seelischen Wohlbefinden bei. Sie dient dazu, unsere Aufmerksamkeit in unseren Körper zu lenken, uns unseres Körpers und seiner Sprache bewusst zu werden. Unsere Gefühle anzunehmen, die in unserem Körper als ganz eigene Erfahrungen abgespeichert sind. Verhaltensweisen aufzuspüren, zu erkennen und, wenn nötig, auch zu verändern.

Wie kommuniziert unser Körper? Wie spricht er mit uns?

Die Körpersprache ist eine Form der nonverbalen Kommunikation, die sich in Form von Gestik, Mimik, Körperhaltung und anderen bewussten oder unbewussten Äußerungen des menschlichen Körpers ausdrückt (Wikipedia).

Durch aktive Körperarbeit ist es möglich, einen Zugang zu dieser Körpersprache zu bekommen. Denn unser Körper kommuniziert uns nonverbal ganz präzise, wenn wir über unsere Grenzen gehen, er macht sich bemerkbar, wenn wir uns ungesund ernähren oder zu sehr stressen.

Lernen wir also hinzuhören, die Signale unseres Körpers zu verstehen, die Gründe zu verstehen, warum wir zum Beispiel emotional unausgeglichen sind. Wenn mit unserer Haltung etwas nicht stimmt, wir uns durch andere Menschen oder Medien fremdbestimmen lassen. Das alles zeigt uns unser Körper sehr deutlich.

Körpertherapie als Mittel zur positiven Lebensgestaltung

Über das Wahrnehmen der Signale unseres Körpers und das Verstehen seiner Sprache können wir einen ganz neuen, tieferen Zugang zu unserem Sein, zu uns selbst herstellen, tiefer, als es durch rein kognitives Verstehen möglich wäre. So können wir zum Beispiel alte Verhaltensmuster aufspüren und hinterfragen. Wir können uns neu entscheiden und ausrichten. Neue Ziele, Träume und Wünsche visualisieren.

Ich habe festgestellt, dass es durch Tanz und Bewegung besonders gut gelingt, sich dem Körper und seiner Sprache zu nähern und zuzuwenden. In der Bewegung den Körper zu spüren und Gefühlen Raum zu geben, sind wichtige Komponenten in der Veränderungsarbeit. Während wir uns zu Musik bewegen, können wir ganz genau wahrnehmen, was jetzt im Moment gerade da ist, was jetzt in unserem Körper geschieht. Haltungen, Gefühle, Emotionen, Szenen entdecken und empfinden, neu steuern oder regulieren. Uns selbst noch einmal neu wahrnehmen, unser Ich entdecken.

Der Tanz bietet eine gute Grundlage, uns auf unsere Sinne, unsere körperlichen Empfindungen und unsere Körperhaltung zu konzentrieren. Wir können Bewegungen wahrnehmen und Gefühle in den Ausdruck bringen, Erinnerungen, Szenen und Bilder wieder aufleben lassen.

Arbeit mit Emotionen

Besonders das Thema Gefühle und Emotionen spielt eine große Rolle, wenn es um Veränderungsarbeit geht. Wie oben beschrieben, sind alle bisher gemachten Erfahrungen in unserem Körper abgespeichert, auch alle negativen. Ob aber eine Erfahrung oder ein Gefühl positiv oder negativ ist, hängt vordergründig von unserer Bewertung ab. War die Erfahrung negativ, ist sie meist als unverrückbarer Glaubenssatz, gepaart mit den entsprechenden Gefühlen, in uns verankert. Durch die Bewegungsarbeit können bestimmte Situationen wieder aufgerufen und erneut erfahrbar gemacht werden. Wir sind in der Lage, diese nun neu zu bewerten, alte Glaubenssätze auf den Prüfstand zu stellen: „Stimmt das überhaupt?“ Stimmt das immer?“ Stimmt das heute noch?“

Emotionen lassen sich wunderbar im Tanz ausleben. Wir können uns bewegen und gleichzeitig etwas in uns bewegen, Gefühle wahrnehmen, ausdrücken und regulieren lernen. Dieses „Ventil“ zum Dampf ablassen ist auch enorm wichtig. Denn wenn wir Gefühle nicht zulassen, wenn wir sie blockieren und unterdrücken, dann vermeiden wir ebenfalls den Kontakt zu den entsprechenden Körperregionen, die mit dem jeweiligen Gefühl verknüpft sind. Vermeiden wir entsprechende Körperreaktionen, baut sich muskuläre Spannung auf und Stresshormone verbleiben im Körper und können sich nicht abbauen.

Außerdem ist es nicht möglich, nur einzelne Emotionen zu unterdrücken. Untersagen wir es uns, Trauer und Wut zu zeigen, zu erleben und zu regulieren, dann sind wir auch nicht in der Lage, Freude auszudrücken oder Liebe zu empfinden. Wir kapseln uns ab und befinden uns in einem emotionslosen Panzer. Uns fehlt jegliche Kraft, Energie und Lebensfreude.

Durch Tanz und Bewegung kann diese Energie wieder fließen, Blockaden können gelöst werden.

Umgang mit Emotionen in der Körpertherapie

Die Wut

Jeder und jede von uns war schon einmal wütend, aus ganz unterschiedlichen Gründen.

Hast Du schon mal ausprobiert, die Wut rauszulassen, wenn sie da ist? Ohne zu fragen: „Warum?“ und ohne sie zu unterdrücken?

Was machst Du, wenn Du wütend bist? Wie gehst Du mit diesem Gefühl um, wie bringst Du es zum Ausdruck?

Begib Dich dazu an einen Ort, an dem Du Dich sicher und unbeobachtet fühlst und dann lass sie raus, die Wut. Beweg Dich zum Beispiel schlagend, stechend, boxend durch den Raum, setz Deine Stimme mit ein. Schrei sie raus, die Wut!

Und dann beobachte Dich mal:

Wie ist Deine Körperhaltung dabei?

Wie ist Dein Wut-Ausdruck?

Und was empfindest Du danach, wenn Du Dich abreagiert hast?

Wie fühlst Du Dich? Wacher? Kraftvoller? Mutiger? Entspannter? Wie noch?

Aber nicht immer lässt die Alltags-Situation große und laute Gesten zu. Was dann?

Dann kannst Du folgendes ausprobieren:

  • Lenke Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Atem, atme ein paar Mal tief ein und aus.
  • Lockere Deinen Körper, steh auf, laufe, hüpfe, springe.
  • Seufze mal tief oder gähne.
  • Verlasse die Situation, die Dich wütend macht.
Die Freude

Nun ist die Wut verraucht, dann wenden wir uns jetzt mal der Freude zu.

Auch das ist ein sehr bekanntes Gefühl und kann sich in einer kleinen, verhaltenen oder auch in einer überschwänglich großen Freude ausdrücken.

Lass auch diese Emotion da sein, lass sie raus und andere daran teilhaben!

Nimm einmal wahr, wie sich Freude in Dir, in Deinem Körper ausdrückt.

Wo kannst Du die Freude fühlen?

Und wo zuerst? Im Bauch? Im Herzen?

Welche Körperregionen sind beteiligt?

Und was ist echte Freude, was ist gespielt?

Arbeite mit mir

Ein Schwerpunkt meiner Arbeit als Körpertherapeutin ist es, Dir durch die Bewegung zu Musik einen Zugang zu Deiner Gefühlswelt zu eröffnen, Dich in Deinen Körper hineinspüren zu lassen, die Vielfalt der Ausdrucksmöglichkeiten herauszuarbeiten und sie zu erweitern. Wir schauen uns an, welche Verhaltensweisen Dich im Alltag blockieren und stressen und stellen alte Glaubenssätze auf den Prüfstand. Das geschieht behutsam und rücksichtsvoll in einem geschützten Raum und Rahmen, wo alles da sein und ausgelebt werden darf.

Möchtest Du mehr über Deine Körpersprache erfahren und in die Körperarbeit eintauchen?

Dann lade ich Dich herzlich zu meinem offenen Tanzkurs „Tanz mal anders“ in Erlangen ein.

Details findest du hier:

Anmelden kannst Du Dich einfach per E-Mail. Ich freue mich auf Dich!

Denke immer daran: Es ist nie zu spät, neu anzufangen! Veränderung findet nicht im Kopf statt, sondern immer zuerst im Körper. Erst fühlen, dann denken!

Du hast Fragen? Dann lass uns sprechen.

Hier kannst Du einen Termin für ein unverbindliches Erst-Gespräch buchen.


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